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Sommerekzem

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Sommerekzem

Viele Pferde leiden unter Sommerekzem. Dieses entsteht durch eine allergische Reaktion auf den Speichel von stechenden Insekten und ist daher nicht ansteckend. In den meisten Fällen ist das Sommerekzem angeboren und tritt vor allem bei schwereren Rassen wie Haflingern, Friesen oder Isländern auf. Übergewicht scheint bei der Stärke des Ekzems eine wichtige Rolle zu spielen. Es macht daher Sinn auf die Ernährung und ausreichende Bewegungs zu achten. Die Behandlung des Ekzems ist sehr schwierig. Da es sich um eine Allergie handelt, kann nur der Juckreiz gelindert werden und sind vor allem die vorbeigenden Maßnahmen wichtig. Am meisten macht sich das Sommerekzem an der Schweirübe, Mähne und am Bauch bemerkbar. Erst durch kaum sichtbare Pusteln und dann mit einem starken Juckreiz, der von kahlen Stellen gefolgt wird. Diese Bereiche sollten dann auch besonders durch spezielle Ekzemerdecken für Pferde mit einem Bauchlatz, sowie Fliegenmasken geschützt werden. Auch kann man den Weidegang auf Zeiten legen, in den die Insekten weniger aktiv sind, wie z.B. bei starkem Wind oder tagsüber bei trockener Hitze. Statt selbstgemixte Hausmittelchen zu verwenden, tut man dem Pferd Gutes indem man spezielle, auf die Eigenschaften der Pferdehaut abgestimmte, Pflegeprodukte verwendet. Diese enthalten z.B. Aloe Vera, Zink, verschiedene ätherische Öle und Fette. Auch kann die Zugabe von Vitamin B oder D, Biotin, Calcium, Kupfer, Zink oder Selen einen positiven Einfluss haben. Ein Überschuss an Vitaming A und D können dagegen auch einen negativen Einfluss haben. Je nach schwere der Erkrankung sollte eine Tierarzt zu Rate gezogen werden. In manchen Fällen ist die Gabe von Cortison unerlässlich.